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		<title>Krisenkommunikation mit Goodwill-Bonus</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Crisis Management]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[BP]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 4]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ein Unternehmen von seinem Goodwill in der öffentlichen Wahrnehmung profitieren kann, zeigt eindrücklich die Pressekonferenz von Apple zum Thema „Antennagate“. Das iPhone 4 hat Empfangsprobleme. Die Klagen der verärgerten Kundschaft häufen sich. Die Medien sind schnell darauf aufmerksam geworden, weil Apple ohnehin eine grosse Aufmerksamkeit geniesst. Eine klassische Krisensituation. Best practice dazu: Man sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ein Unternehmen von seinem Goodwill in der öffentlichen Wahrnehmung profitieren kann, zeigt eindrücklich die <a href="http://events.apple.com.edgesuite.net/100716iab73asc/event/index.html" target="_blank">Pressekonferenz von Apple zum Thema „Antennagate“</a>. Das iPhone 4 hat Empfangsprobleme. Die Klagen der verärgerten Kundschaft häufen sich. Die Medien sind schnell darauf aufmerksam geworden, weil Apple ohnehin eine grosse Aufmerksamkeit geniesst. Eine klassische Krisensituation. Best practice dazu: Man sagt an einer Pressekonferenz bei der Konkurrenz sei das nicht besser.</p>
<p>Hä, wie bitte? Wer ein so mediengewandtes Marketing betreibt, der sollte es besser wissen. Oder was meinen Sie wäre passiert, wenn BP gesagt hätte, die Ölverschmutzung im Golf von Mexiko sei zwar bedauerlich, BP sei aber halt nicht perfekt, die gesamte Erdölindustrie sei nicht perfekt, und überhaupt hätten die Havarien von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Exxon_Valdez_oil_spill" target="_blank">Exxon Valdez</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Amoco_Cadiz" target="_blank">Amoco Cadiz</a> ja schliesslich auch grosse Umweltverschmutzungen hinterlassen&#8230;</p>
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		<title>Die Macht des Kritzelns</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 13:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Streuli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesichtsausdruck und Mundbewegungen von Gorillas werden von der linken Hirnhälfte kontrolliert. Gerade so wie diejenigen von Menschen. Dies haben Forscher von der Universität von Sussex herausgefunden, wie Mail Online im Jahre 2008 berichtete. Menschenaffen gebrauchen wie wir eine Reihe von nonverbalen Fähigkeiten. So gehören Gesichtsausdruck, Blickkontakt und Handgestik aber auch taktile Signale für den sozialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesichtsausdruck und Mundbewegungen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gorillas" target="_blank">Gorillas</a> werden von der linken Hirnhälfte kontrolliert. Gerade so wie diejenigen von Menschen. Dies haben Forscher von der Universität von Sussex herausgefunden, wie <a href="http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1078543/Gorillas-humans-use-similar-body-language-communicate.html" target="_blank">Mail Online im Jahre 2008 berichtete</a>. Menschenaffen gebrauchen wie wir eine Reihe von nonverbalen Fähigkeiten. So gehören Gesichtsausdruck, Blickkontakt und Handgestik aber auch taktile Signale für den sozialen Zusammenhalt zu ihrem kommunikativen Austauschsrepertoire.</p>
<p><a href="http://www.sussex.ac.uk/psychology/people/peoplelists/person/170236" target="_blank">Psychologin Dr. Gillian Sebestyen</a> sagt dazu im Artikel: &#8220;Gorillas haben sehr komplexe Formen der nonverbalen Kommunikation. Ich denke, wir blicken auf eine Art von Kommunikationsfähigkeiten zurück, wie wir sie vielleicht einmal hatten.&#8221; Durch die Erkenntnisse aus der Gorilla-Forschung erhofft sich das Team spannende Erkenntnisse darüber, wie sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sprache" target="_blank">menschliche Sprache</a> entwickelt hat.</p>
<p>Dass die Art, wie wir uns durch unsere Körpersprache ausdrücken, gar unsere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Herkunft" target="_blank">soziale Herkunft</a> verrät, zeigen die <a href="http://www.physorg.com/news152973534.html" target="_blank">Erkenntnisse einer Studie</a> der Psychologen <a href="http://sites.google.com/site/mwkraus/" target="_blank">Michael W. Kraus</a> und <a href="http://psychology.berkeley.edu/faculty/profiles/dkeltner.html" target="_blank">Dacher Keltner</a>. Sie untersuchten Freiwillige, die aus einem soziokönomisch höhergestellten Umfeld stammten und solche, welche in einem Umfeld mit tieferem sozioökonomischem Status aufgewachsen waren. Die Teilnehmer lernten sich in Einzelinterviews kennen. Die Forscher zeichneten diese Begegnungen auf Video auf. Sie waren dabei vor allem an zwei Verhaltensweisen interessiert: unverbindliches Verhalten (z.B. kritzeln, mit persönlichen Objekten spielen) und verbindliches Verhalten (z.B. Kopfnicken, Augenkontakt).</p>
<p>Es zeigte sich, dass die Teilnehmer aus dem Umfeld einer höheren sozialen Schicht mehr unverbindliche Verhaltensweisen an den Tag legten, als diejenigen mit dem tieferen sozioökonomischen Hintergrund. Die Forscher vermuten, dass dies bei den ersteren wohl damit zusammenhängen könnte, dass sie weniger abhängig sind von anderen.<br />
Über diese Untersuchungen hinaus zeigten die Forscher einer separaten Gruppe von Beobachtern 60-Sekunden-Clips der Aufnahmen. Und den Beobachtern gelang es zumeist, allein aufgrund der Körpersprache den sozioökonomischen Status der Teilnehmer richtig zu erraten. <a href="http://www.br-online.de/wissen/forschung/koerpersprache-sozialer-status-ID1233912746865.xml" target="_blank">Wie BR-Online schrieb, handelte es sich laut Michael W. Kraus und Dacher Keltner hierbei um die erste Studie, die einen Zusammenhang zwischen sozialem Status und sozialer Verbindlichkeit hergestellt hat</a>.</p>
<p>Unsere Körpersprache verrät nicht nur einiges über uns, ihre Abwesenheit kann auch zu Schwierigkeiten führen. So auch in der E-Mail-Kommunikation. Dies brachte vor ein paar Jahren ein Artikel auf Forbes.com zu einer <a href="http://www.forbes.com/2006/09/21/cisco-skype-communications-cx_cn_0921email.html" target="_blank">Studie von Cisco Systems</a> hervor. Demnach können Nutzer von elektronischer Kommunikation bis zu viermal so lange brauchen, bis sie die gleiche Anzahl an Botschaften ausgetauscht haben, wie wenn sie von Angesicht zu Angesicht kommuniziert hätten. Dies vor allem, weil innerhalb eines Austauschs von Angesicht zu Angesicht die nonverbalen Signale bis zu 63% des sozialen Sinngehalts ausmachen können.</p>
<p>Wie hoch nur mag die Anzahl unnötig versandte E-Mails sein? Und wie hoch die Anzahl der Missverständnisse, welche aus dieser Art von Kommunikation erwachsen? Es muss ja nicht für jede Angelegenheit immer eine persönliche Sitzung einberufen werden, aber im Zeitalter von Skype könnte schon ein kurzes Video-Gespräch möglicherweise helfen, Konfusion zu vermeiden. So können wir klar das ausdrücken, was wir eigentlich sagen wollen – verbal und non-verbal. Ausser natürlich wir möchten, dass unser Gegenüber die Signale unseres Körpers nicht sieht und nutzen bewusst die Macht des Verwischens.</p>
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		<title>Vom Tragen der Medienbrille</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 15:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Schmid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen & Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vertrauen der Schweizerinnen und Schweizer in den Bundesrat ist mittelmässig und im vergangenen Jahr signifikant gesunken. Das Vertrauen in die Medien andererseits ist signifikant gestiegen, aber immer noch niedrig. Was heisst das? Die eben publizierte ETH Studie „Sicherheit 2010“ gibt unter anderem Einblick ins Vertrauen, das die landesweit 1200 befragten Personen in verschiedene Schweizer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Vertrauen der Schweizerinnen und Schweizer in den Bundesrat ist mittelmässig und im vergangenen Jahr signifikant gesunken. Das Vertrauen in die Medien andererseits ist signifikant gestiegen, aber immer noch niedrig. Was heisst das?</p>
<p>Die eben publizierte <a href="http://www.css.ethz.ch/publications/publications/Sicherheit-2010.pdf" target="_blank">ETH Studie „Sicherheit 2010“</a> gibt unter anderem Einblick ins Vertrauen, das die landesweit 1200 befragten Personen in verschiedene Schweizer Institutionen setzen. Dabei fällt auf, dass den Medien zwar deutlich mehr vertraut wird als 2009, sie aber wie immer über die letzten 15 Jahre am Schluss der Vertrauensrangliste stehen.</p>
<p>Zwei Punkte dazu dünken mich bemerkenswert:</p>
<p>1. Aufgrund der Feststellung, dass in der Bevölkerung Misstrauen gegenüber den Medien herrscht, müsste eigentlich viel Kritik an ihnen geäussert werden. Davon spüre ich aber nichts. Weder in der Öffentlichkeit noch in den Medien selbst (vgl. zu Letzterem auch den Artikel <a href="http://www.hossli.com/articles/2009/12/27/das-land-ohne-konsequenzen/" target="_blank">„Das Land ohne Konsequenzen“ von Peter Hossli</a>).</p>
<p>2. Bei der Frage nach dem Vertrauen in die Institutionen antworten die Leute nach ihrem Bauchgefühl. Das wiederum wird sehr stark beeinflusst durch – jawohl, die Medien. Denn nur die wenigsten unter uns nehmen die Arbeit beispielsweise des Bundesrates direkt zur Kenntnis, sondern stellen bei Ihrer Meinungsbildung auf die entsprechenden Sachberichte und qualifizierenden Kommentare in den Medien ab. Die schlecht bewerteten Medien beeinflussen daher die Wertung der übrigen Institutionen direkt. Die Befragten wie auch die Fragenden akzeptieren diesen Zusammenhang offenbar ohne Reflexion.</p>
<p>Das Fazit daraus kann nur heissen, dass die Medien gar nicht so wenig Vertrauen geniessen, wie die Befragten dies uns (und sich selber) weismachen wollen. Und es heisst auch, dass die Frage nach dem Vertrauen in die Medien eigentlich nicht auf der gleichen Ebene gestellt werden darf wie die Frage nach dem Vertrauen in die übrigen Institutionen.</p>
<p>Immerhin: Dass den Medien als abstraktes Gebilde, wie sie in der Studie dargestellt sind, mit einer Portion Misstrauen begegnet wird, ist auch ein positives Zeichen. Es deutet nämlich an, dass die Medienkonsumenten doch irgendwie spüren, dass sie durch die Brille der Medien auf das Geschehen blicken. Und diese kritisch zu beurteilen kann nicht schaden.<span style="font-size: 11pt; font-family: Times-Roman; color: black;"></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Welcome to the Jungle!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 15:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Communications]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing Communications]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfragen & Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gute Nachricht vorneweg: Second Life existiert immer noch. Wie viele Menschen sich gegenwärtig wohl darauf tummeln mögen? Herrscht rege Betriebsamkeit oder einsame Stille? Man mag sich vielleicht noch erinnern: Vor nicht allzu langer Zeit waren die Welt und somit auch die Kommunikationsbranche felsenfest davon überzeugt, dass Second Life unsere Zukunft in ungeahntem Mass prägen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Die gute Nachricht vorneweg: <a href="http://secondlife.com">Second Life</a> existiert immer noch. Wie viele Menschen sich gegenwärtig wohl darauf tummeln mögen? Herrscht rege Betriebsamkeit oder einsame Stille?</p>
<p class="MsoNormal">Man mag sich vielleicht noch erinnern: Vor nicht allzu langer Zeit waren die Welt und somit auch die Kommunikationsbranche felsenfest davon überzeugt, dass Second Life unsere Zukunft in ungeahntem Mass prägen werde. Fieberhaft wurde nach Möglichkeiten gesucht diese Parallelwelt wirtschaftlich und kommunikativ nutzbar zu machen. Konzepte wurden geschrieben und Projekte umgesetzt. Unternehmen eröffneten mit grossem Tamtam ihre digitalen Filialen, begleitet von einem medialen Blätterrauschen. Und wie so oft zeigte sich auch hier: Je pompöser eine Ankündigung, desto nichtiger meist der Anlass.</p>
<p class="MsoNormal">Nach kurzer Zeit machte die Euphorie der Ernüchterung Platz. Es wurde es ruhig um Second Life. Wer heute <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar">Avatar</a> sagt, meint vielmehr den aktuellen 3D-Film von James Cameron. Wie es wohl all diesen Filialen ergeht? Gammeln dort digitale Mitarbeiter tagelang herum ohne jegliche Beschäftigung? Wurden die Dependancen gar klammheimlich wieder geschlossen? Mittlerweile ist es Monate her, dass das letzte Mal jemand im Bekanntenkreis Second Life erwähnt hat&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Ende April erschien ein <a href="http://www.zeit.de/2010/17/Computer-Hype">Artikel in der Zeit</a> mit dem Titel „Hype“. Es geht im Text darum, wie neue Technologien dazu führen, dass wir den gesunden Verstand ausschalten. Wie der Mensch immer wieder und wieder dazu neigt, auf neuartige technologische Innovationen mit unvernünftig hohen Erwartungen zu reagieren. Um hernach umso enttäuschter zu sein, wenn die Sache letztlich denn gar nicht so revolutionär, so wahnsinnig neuartig ist: „Erst war man ohne Blog kein Mensch. Dann hatten Unternehmen ohne virtuelle Niederlassung bei Second Life keine Zukunft. Es folgten die Freundesammelpflicht bei Facebook und das Was-ich-gerade-mache-Zwitschern bei Twitter. Amazons Kindle erledigte die herkömmlichen Bücher. Und heute muss man entweder Anwendungen für den revolutionären App-Store (Apple) entwickeln oder zumindest auf dem Handy beobachten, in welcher Szenebar die eigenen Freunde gerade auf ihre Drinks warten.“</p>
<p class="MsoNormal">Dieser Dynamik ungeachtet betrachten heute viele Kommunikationsexperten Social Media als unverzichtbarer Bestandteil im Kommunikationsmix von Unternehmen und raten ihren Kunden dazu im Minimum auf Facebook eine Fan-Seite zu bewirtschaften oder via Twitter Unternehmensmeldungen zu verbreiten.</p>
<p class="MsoNormal">Gleichzeitig wird eingestanden, dass in der Branche weit verbreitete Orientierungslosigkeit herrscht, was die Anfordernisse und Möglichkeiten der schnell wandelnden Social Media betrifft. Dies beweist etwa der Veranstaltungstitel eines aktuellen Branchenanlasses des <a href="http://www.harbourclub.ch">Harbour</a> Clubs: „Navigating the Social Media Jungle: Strategies for Corporate Communications“.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.newlandsolution.ch/wpblogs/pbc/wp-content/uploads/2010/05/unbenannt1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-753" title="unbenannt1" src="http://www.newlandsolution.ch/wpblogs/pbc/wp-content/uploads/2010/05/unbenannt1.png" alt="" width="231" height="167" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Eine aktuelle <a href="http://www.bpra.ch/files/Public_Relations_Markt_Schweiz_1963.pdf">Umfrage</a> des Bundes der Public Relations Agenturen der Schweiz (<a href="http://www.bpra.ch">BPRA</a>) unter Schweizer PR-Agenturen zeigt auch auf, dass eine Mehrheit der Agenturen gerade bei den digitalen Medien (Social Media, Online-PR<span> </span>und Web-Dienstleistungen) die entscheidenden Wachstumsmöglichkeiten für die Branche sieht. Obschon man ebenso eingestand, dass es 2009 für den Erfolg von PR-Agenturen „kein strategisches Patentrezept oder keinen eigentlichen Königsweg im Jahr der Wirtschaftskrise gab“. Kleine, mittlere und grosse Agenturen mit unterschiedlicher strategischen Positionierungen erzielten beides: Honorarwachstum oder –rückgang.</p>
<p class="MsoNormal">Auf der einen Seite ist also die Einsicht da, dass der adäquate Umgang mit Social Media eine Herausforderung ist. Denn nicht zuletzt wegen des sich rasant wandelnden Feldes fehlen verlässliche Erfahrungswerte. Auf der andern Seite besteht die Überzeugung, dass hier ein Feld der Zukunft begründet liegt. Wie also mit dem Dilemma umgehen? Vielleicht hilft es für einmal auch einfach dem Hype als solchen zu widerstehen und zu versuchen die Chancen und Möglichkeiten von Facebook, Twitter und Co. für einmal nüchtern und mit Verstand zu analysieren. Ganz nach der Forderung von Marius Müller-Westernhagen, der in der aktuellsten Ausgabe der Zeit „ein Plädoyer für eine neue Nachhaltigkeit in der Massenkultur“ publizierte. Ein nachhaltiger Umgang mit Social Media müsste für Agenturen insofern heissen, dass die Kommunikationsdienstleistung nicht lediglich im Ratschlag besteht an einem Hype zu partizipieren. Sondern den Kunden sorgfältig und argumentativ den Unsinn oder aber Mehrwert einer Partizipation aufzuzeigen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Es lebe die Einfachheit</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 08:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Streuli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Macht Klarheit, Transparenz und Einfachheit zu einer nationalen Priorität! Derjenige, der das fordert, ist Alan Siegel, Gründer und Vorsitzender von Siegel+Gale, Markenberatung. Alan Siegel ist ein Pionier in der Vereinfachung und brachte Klarheit in furchterregende Dokumente wie Versicherungspolicen, Bankkreditunterlagen, Investmentfondsprospekte und in die Kommunikation der Regierung. (Siehe Videobeitrag ganz unten) Ob er Kreditkartenvereinbarungen überarbeitet oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Macht Klarheit, Transparenz und Einfachheit zu einer nationalen Priorität! Derjenige, der das fordert, ist <a href="http://www.ted.com/speakers/alan_siegel.html" target="_blank">Alan Siegel</a>, Gründer und Vorsitzender von Siegel+Gale, Markenberatung. Alan Siegel ist ein Pionier in der Vereinfachung und brachte Klarheit in furchterregende Dokumente wie Versicherungspolicen, Bankkreditunterlagen, Investmentfondsprospekte und in die Kommunikation der Regierung. (Siehe Videobeitrag ganz unten)</p>
<p>Ob er Kreditkartenvereinbarungen überarbeitet oder als Projektverantwortlicher für den Internal Revenue Service (IRS) US-Einkommenssteuerformulare simplifiziert, das Ziel sind stets Einfachheit und<em> „plain english“</em>.</p>
<p>Auch in der Schweiz kämpft man sich bisweilen durch den Dschungel der Amtssprache. So beispielsweise auf der Webseite des Strassenverkehrsamtes Zürich. Deren Hinweise zum Warnungsentzug erscheinen selbst in nicht alkoholisiertem Zustand nur schwer verständlich: <a href="http://www.stva.zh.ch/internet/ds/stva/de/dienstleistungen/administrativmassnahmen/ama_uebersicht.html" target="_blank"><em>„Der Führerausweis muss gemäss Art. 16a Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) für mindestens einen Monat entzogen werden, wenn eine leichte Widerhandlung begangen wurde und zusätzlich in den vorangegangen zwei Jahren der Ausweis entzogen war oder eine andere Administrativmassnahme verfügt wurde.“ </em></a></p>
<p>Sofern man es als Leser überhaupt bis zum Strassenverkehrsamt schafft. Denn es könnte gut möglich sein, dass wir bereits bei der Autofinanzierung durch lange Nominalisierungen <a href="http://www.peugeot.ch/leasing/" target="_blank"><em>„Diese individuelle, moderne und diskrete Finanzierungsweise bietet Ihnen sofort, gegen Bezahlung einer monatlichen Leasingrate und ohne wichtige Einbringung von Kapital, den Gebrauch des ausgewählten Fahrzeuges.</em></a>&#8221; oder Passivkonstruktionen<em> </em><a href="http://www.amag.ch/webs/amag_ch/de/index/auto_finanzieren/leasing_fuer_private.html" target="_blank"><em>„Nach Abschluss der obligatorischen Vollkasko-Versicherung bei einem Versicherungs-Unternehmen Ihrer Wahl, zum Beispiel der AMAG VERSICHERUNG, wird das Fahrzeug auf Ihren Namen eingelöst.&#8221;</em></a> ausgebremst werden.</p>
<p>Auch der Auto Club Europa (ACE) befand vor einigen Jahren, dass es an der Zeit wäre, bei der Strassenverkehrsordnung sprachlich einen neuen Gang einzulegen. Und so <a href="http://www.autobild.de/artikel/strassenverkehrsordnung_38225.html" target="_blank">schrieb der bekannte Journalist und Sprachkritiker Wolf Schneider im Auftrag des ACE das Regelwerk um</a>. Dank Schneider standen im neuen Entwurf dann etwa <em>Blinker</em> statt <em>Fahrtrichtungsanzeiger</em> oder <em>Ampel</em> statt <em>Wechsellichtzeichen</em>. Wolf Schneider tritt seit Jahren für eine leserliche lebendige Sprache ein. Die <em>Regel Nummer 6 </em>in seinem Buch <em>Deutsch fürs Leben</em> zielt denn ganz auf den akademisch-bürokratischen Jargon. Er plädiert dabei alles Nichtzumutbare aus den Texten zu tilgen. Und so werden bei Schneider Wörter wie <em>Postwertzeichen, Einvernahme </em>und<em> Pankreas</em> flugs zu <em>Briefmarke, Vernehmung</em> und <em>Bauchspeicheldrüse.</em> <em>(Wolf Schneider, Deutsch fürs Leben, Reinbek bei Hamburg: Rohwolt Taschenbuch Verlag, Februar 2000, S. 33)</em></p>
<p>Auch Ludwig Reiners setzt sich in seiner <em>Stilfibel</em> engagiert für mehr Lebendigkeit in der Sprache ein. Er sagt: <em>„Wenn wir viel zu müde sind, um zu lesen, sind wir immer noch imstande, uns zu unterhalten. Was folgt daraus? Wir müssen alles, was wir schreiben, so lebendig gestalten wie das persönliche Sprechen. Der lebendige Mensch besitzt weit stärkere Zauberkräfte als das bedruckte Papier; deshalb muss das Papier von den lebendigen Menschen so viele Zauberkräfte aufnehmen, wie die Sache irgend zulässt.“ (Ludwig Reiners, Stilfibel, München: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH &amp; Co. KG, Mai 2005, S. 165)</em></p>
<p>Selbst wer keine Zauberkräfte zu besitzen glaubt, kann schwerfällige Texte entschlacken. Nachfolgend vier Hinweise, die dabei helfen sollen:</p>
<p><strong>1. Kurze Sätze. Ein Gedanke, ein Satz.</strong><em><br />
Diese individuelle, moderne und diskrete Finanzierungsweise bietet Ihnen sofort, gegen Bezahlung einer monatlichen Leasingrate und ohne wichtige Einbringung von Kapital, den Gebrauch des ausgewählten Fahrzeuges.</em></p>
<p>Bei dieser Finanzierungsart müssen Sie kein Kapital einbringen. Sie können das ausgewählte Fahrzeug sofort gebrauchen, wenn Sie die monatliche Leasingrate bezahlt haben.</p>
<p><strong>2. Den Nominalstil meiden. Verbal schreiben statt Verben zu substantivieren.</strong><em><br />
Der Garagist nimmt die Revidierung des Wagens am Nachmittag vor.</em><br />
Der Garagist revidiert den Wagen am Nachmittag.</p>
<p><strong>3. Aktiv statt Passiv formulieren.</strong><em><br />
Das Fahrzeug wird von der Garage auf Ihren Namen eingelöst.</em><br />
Die Garage löst das Fahrzeug auf Ihren Namen ein.</p>
<p><strong>4. Schwerfällige Funktionsverbgefüge ersetzen:</strong><em><br />
Zur Anzeige bringen</em> ändern in <em>anzeigen</em></p>
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		<title>Wird CSR-Kommunikation immer wichtiger?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 12:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Wolfer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability Report]]></category>

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		<description><![CDATA[Grosse Unternehmen kommen nicht umhin, sich mit ihrer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt auseinandersetzen. Was in den 80er-Jahren vorerst in den USA unter dem Begriff Corporate Social Responsiblity (CSR) an Bedeutung gewann, ist mittlerweile seit Jahren auch in der Schweiz ein wichtiges Thema. Waren es vor zehn Jahren lediglich zwei Schweizer Unternehmen, welche einen Nachhaltigkeitsbericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grosse Unternehmen kommen nicht umhin, sich mit ihrer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt auseinandersetzen. Was in den 80er-Jahren vorerst in den USA unter dem Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility" target="_blank">Corporate Social Responsiblity</a> (CSR) an Bedeutung gewann, ist mittlerweile seit Jahren auch in der Schweiz ein wichtiges Thema. Waren es vor zehn Jahren lediglich zwei Schweizer Unternehmen, welche einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeitsbericht" target="_blank">Nachhaltigkeitsbericht</a> nach den <a href="http://www.globalreporting.org" target="_blank">GRI-Richtlinien</a> veröffentlicht haben, so waren es im letzten Jahr immerhin deren dreissig.</p>
<p>Wir haben einen prüfenden Blick auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Schweiz geworfen mit einer Internetrecherche bei den SMI-Unternehmen. Die Analyse hat ergeben, dass im 2009 knapp die Hälfte der SMI-Unternehmen (45%) einen Nachhaltigkeitsbericht nach den GRI-Richtlinien veröffentlicht hat. Fast die Hälfte dieser Unternehmen hat sich auf einen GRI-Index (Übersicht zu den GRI-Leistungsindikatoren) oder Informationen im Internet beschränkt. 25% der SMI-Unternehmen haben einen separaten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Auf dem Internet ist CSR bei fast allen SMI-Unternehmen ein Thema. Die Platzierung und der Detaillierungsgrad sind aber sehr unterschiedlich. Während Swisscom sogar einen eigenen <a href="http://swisscomnature.ch/apps/wordpress/" target="_blank">CSR-Blog</a> betreibt, fallen die Informationen zu CSR bei <a href="http://actelion.ch/en/our-company/corporate-governance/corporate-responsibility.page?" target="_blank">Actelion</a> eher knapp aus und sind nicht auf den ersten Blick zu finden.</p>
<p>In Zeiten der Krise ist es wichtig, in das Vertrauen der Stakeholder und somit in die Nachhaltigkeitskommunikation zu investieren (siehe zum Beispiel Gespräch mit <a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?session=42f941394b16d7e6_4589&amp;a_no=2181&amp;r_index=10.4" target="_blank">Günter Verheugen</a> oder <a href="http://www.respact.at/content/site/aktuelles/article/4208.html" target="_blank">Artikel</a> der Financial Times). Die Befürchtungen, dass sich die Wirtschaftskrise negativ auf das CSR-Management der Unternehmen auswirkt, hat sich gemäss einer aktuellen <a href="http://www.oekom-research.de/homepage/german/oekom_CR_Review_2010.pdf" target="_blank">Studie</a> von oekom reserach nicht bewahrheitet. Man kann gespannt sein, ob dies auch für Schweiz gilt oder sich der Spardruck doch auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung der Schweizer Unternehmen auswirkt.</p>
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		<title>Hör mal wer da präsentiert</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 09:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[GV-Zeit ist Reden-Zeit Klick, klick, klick. So monoton tönt es vom Rednerpult her. Das visuelle Feld ist da schon dominanter besetzt: Eine Power Point Folie nach der anderen blitzt auf der Leinwand neben dem Redner auf – und dies schon seit gefühlten 20 Minuten, auch wenn erst 10 um sind. Langeweile breitet sich aus. Bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GV-Zeit ist Reden-Zeit</strong></p>
<p>Klick, klick, klick. So monoton tönt es vom Rednerpult her. Das visuelle Feld ist da schon dominanter besetzt: Eine Power Point Folie nach der anderen blitzt auf der Leinwand neben dem Redner auf – und dies schon seit gefühlten 20 Minuten, auch wenn erst 10 um sind. Langeweile breitet sich aus. Bereits checken die meisten Anwesenden knapp unterhalb der Tischkante oder im Sichtschutz der Vorderreihe ihre Mails. Was stand nochmals auf dem letzten Slide, was wurde zuletzt gesagt?<br />
Die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen und zu halten ist harte Arbeit. «Niemand ist so interessiert, wie sie vielleicht glauben» lautet die desillusionierende Aussage von <a href="http://www.computerwoche.de/management/it-strategie/1898664/">Carmine Gallo</a>, Präsentationsexperte aus den USA. Und mit den heute üblichen Folienschlachten gewinnt man selten den Krieg gegen die Langeweile bei den Zuhörern. Oder können Sie sich grosse Redner wie John F. Kennedy oder Martin Luther King mit Power Point vorstellen? Alleine mit der Stimme, ihrer Präsenz und Eloquenz – sprich: Charisma &#8211; gelang es ihnen ganze Nationen wachzurütteln.<br />
Charisma – das ist 93% Körpersprache und stimmliches Timbre. Lediglich 7% hängen also von den Inhalten ab. Und natürlich gibt es da noch diesen verschwindend kleinen, unergründlichen Rest ‚numinoser Autorität’, der uns letztendlich in den Bann zieht. Trotzdem investieren Redner die weitaus meiste Zeit in die Aufbereitung ihrer Slides und Inhalte &#8211; Mimik, Stimme und Intonation werden dagegen sträflich vernachlässigt. Denn Power Point gezielt eingesetzt bietet definitiv einen Mehrwert. Der Mensch mit seinem Auftreten ist und bleibt aber der entscheidende Faktor. Und das macht gezieltes Coaching durch einen Experten zu einer notwendigen Investition. Ob für Mediengespräche, die jährliche GV oder eine Projektpräsentation – letztendlich hilft nur eines: üben, üben, üben.</p>
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		<title>Wer wird in Zukunft auf den Baum klettern?</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Streuli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Relations]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab April wird das neue iPad von Apple in der Schweiz erhältlich sein. Der Computer zum In-den-Händen-Halten, ein Zwitter aus Smartphone und Laptop verspricht Vielseitigkeit. Man kann damit durchs Web browsen oder E-Mails schreiben. Es dient als Fotoalbum oder als Videorecorder. Es lässt sich als Musikwiedergabegerät verwenden oder als Spielkonsole. Es ist auch ein E-Book-Reader, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab April wird das neue <a href="http://www.apple.com/chde/ipad/features/" target="_blank">iPad von Apple</a> in der Schweiz erhältlich sein. Der <em><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,674109,00.html" target="_blank">Computer zum In-den-Händen-Halten, ein Zwitter aus Smartphone und Laptop</a></em> verspricht Vielseitigkeit. Man kann damit <em><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/schoener_surfen_mit_dem_ipad_1.4665992.html" target="_blank">durchs Web browsen oder E-Mails schreiben. Es dient als Fotoalbum oder als Videorecorder. Es lässt sich als Musikwiedergabegerät verwenden oder als Spielkonsole. Es ist auch ein E-Book-Reader, auf dem man Bücher im ePub-Format lesen kann.</a></em> Alles leicht entzifferbar – sowohl im Hoch- wie im Querformat. Und zum navigieren braucht der Nutzer keine Maus, sondern kann ganz einfach den eigenen Finger benutzen.</p>
<p>Doch nicht nur Apple überrascht immer wieder mit neuen Entwicklungen. Andernorts wird genauso fleissig nach neuen Lösung gesucht, um den Endnutzern die digitale Welt näher zu bringen. Oder diese gar mit der realen Welt zu verknüpfen. Eine Frage, die <a href="http://www.pranavmistry.com/" target="_blank">Pranav Mistry</a> und sein <a href="http://www.pranavmistry.com/projects/sixthsense/#ABOUT" target="_blank">Projekt SixthSense</a> seit Jahren beschäftigt. Sein Ziel war und ist es, die beiden Welten nahtlos zu verknüpfen. Die physische Welt mit der Information der digitalen Welt zu übermalen.</p>
<p><a href="http://www.pranavmistry.com/projects/sixthsense.html" target="_blank">SixthSense erweitert die physische Welt um uns mit digitaler Information und lässt uns unsere natürliche Gestik der Hände nutzen, um mit dieser Information zu interagieren.</a><br />
So trägt der Nutzer die digitale Welt immer mit sich. Sie folgt seiner Gestik. Jede Oberfläche wird zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnittstelle" target="_blank">Interface</a> und einzelne Bewegungen mit den Händen reichen aus, um Fotos zu schiessen oder auf der Handfläche Telefonnummern zu wählen. Auf einem simplen Blatt Papier sollen Nutzer in Zukunft Filme schauen können oder Games spielen. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drag_and_Drop" target="_blank">drag and drop</a> erfolgt direkt vom Papier auf den Desktop und von Dokumenten aufs Papier, ganz ganz intuitiv und fliessend zwischen den beiden Welten.</p>
<p>Eine solche Technologie ermöglicht uns nicht nur einen anderen Zugang zur Information, sie wird auch die Art verändern wie wir untereinander kommunizieren. Nicht nur werden die Grenzen zwischen den Welten fliessender und die Möglichkeiten vielfältiger, auch sind unsere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semiotik" target="_blank">sprachlichen wie nichtsprachlichen Zeichen</a> in absehbarer Zeit nicht mehr nur an unsere Mitmenschen gerichtet.</p>
<p>Während bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leonard_Bloomfield" target="_blank">Leonard Bloomfield</a> ein einfaches sprachliches Zeichen noch zu einer einfachen nichtsprachlichen Interaktion führte und<a href="http://spzwww.uni-muenster.de/~griesha/mse/behav/bloom-stim.html" target="_blank"> Jack für Jill auf den Baum klettern liess</a>, so müssen wir uns wohl demnächst fragen: welches Zeichen löst inskünftig welche digitale oder menschliche Reaktion aus? Und wer klettert dann für wen auf den Baum?</p>
<p>Letztendlich aber geht es doch um die Frage, welche die Menschheit seit Jahrhunderten beschäftigt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Erschaffung_Adams" target="_blank">Wer bewegt welchen Finger</a>, um wen zu navigieren? Mit der Veränderung der Technologien wird sich eine neue Kommunikationsdisziplin etablieren müssen, die das mittlerweile „klassische“ Interfacedesign ablösen wird.</p>
<p><!--copy and paste--><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="446" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/PranavMistry_2009I-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PranavMistry-2009I.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=685&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=pranav_mistry_the_thrilling_potential_of_sixthsense_tec;year=2009;theme=ted_under_30;theme=a_taste_of_tedindia;theme=what_s_next_in_tech;theme=tales_of_invention;theme=the_creative_spark;theme=design_like_you_give_a_damn;event=TEDIndia+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/PranavMistry_2009I-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PranavMistry-2009I.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=685&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=pranav_mistry_the_thrilling_potential_of_sixthsense_tec;year=2009;theme=ted_under_30;theme=a_taste_of_tedindia;theme=what_s_next_in_tech;theme=tales_of_invention;theme=the_creative_spark;theme=design_like_you_give_a_damn;event=TEDIndia+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wer oder was rettet die Welt?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirco D'Angelo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Affairs]]></category>

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		<description><![CDATA[Besitz wird für den Menschen unwichtiger. Was zählt ist der Zugang zu Produkten und Dienstleistungen. So lautete eine der vorgestellten Thesen von Eike Wenzel vom Zukunftsinstitut am Forum «Lebensqualität und Nachhaltigkeit» am 11. März 2010 in Berlin, einer von Peter Bütikofer &#38; Company organisierten Plattform zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen. Sechs Referenten aus Deutschland und der Schweiz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--><span lang="EN-US">Besitz wird für den Menschen unwichtiger. Was zählt ist der Zugang zu Produkten und Dienstleistungen. So lautete eine der vorgestellten Thesen von Eike Wenzel vom Zukunftsinstitut am Forum <a href="http://www.lebensqualitaet-und-nachhaltigkeit.com/" target="_blank">«Lebensqualität und Nachhaltigkeit»</a> am 11. März 2010 in Berlin, einer von Peter Bütikofer &amp; Company organisierten Plattform<span> </span>zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen. Sechs Referenten aus Deutschland und der Schweiz diskutierten an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unterschiedliche Sichtweisen der Wirtschaft, Politik und der Kirche, wie sich Lebensqualität und Nachhaltigkeit vereinbaren liessen.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p><span lang="EN-US">Einen Ansatz, der dieses Prinzip aufnimmt, zeigte Kurt Scholl, CEO der Hapimag AG, in seinem Referat. «Nutzen statt besitzen», so laute die Maxime des Hapimag-Modells. Dieses biete eine ökonomisch aber auch ökologisch sinnvolle Alternative zur klassischen Zweit- bzw. Ferienwohnung. Durch gezielte Bewirtschaftung und Mehrfachnutzung der Resorts liesse sich eine sehr hohe Auslastung, bis zu 95 Prozent, erzielen. Hohe Leerbestände, wie sie andere Unternehmen verzeichneten, seien für Hapimag kein Thema. An diesem Beispiel ist zu sehen, dass Lebensqualität nicht im Widerspruch mit Nachhaltigkeit stehen muss. </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p><span lang="EN-US">Eine ähnliche Umsetzung wie Hapimag mit Immobillien verfolgt Mobility mit Autos. Verwaltungsrats-präsident Giatgen Peder Fontana erklärte, dass sich das CarSharing in der Schweiz bereits etabliert und zu einer nachhaltigen Veränderung des Reiseverhaltens geführt habe. Durch geschickte Kombination des öffentlichen sowie privaten Verkehrs konnten so erhebliche CO<sub>2</sub> Einsparungen verzeichnet werden. Das «öffentliche Auto» sei nun Realität.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p><span lang="EN-US">Kritischer als seine Vorredner sah Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik die Rolle und die Möglichkeiten des Einzelnen. Seine Auffassung lautete: «Die Zukunft des Weltklimas entscheidet sich nicht an der Supermarktkasse, sondern in den Parlamenten und an den Tischen der Politiker. Wenn der Einzelne Einfluss nehmen möchte, sollte er sich nicht in erster Linie als Verbraucher verstehen, sondern sich vor allem als Bürger engagieren.»</span></p>
<p><span lang="EN-US">Eine abschliessende Antwort zu den Möglichkeiten des Einzelnen und der Wirtschaft konnte nicht gegeben werden. Sowohl die Experten als auch die Teilnehmer des Forums waren sich einig, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen sowie die Diskussion darüber nötig und wichtig sei. Fortsetzung folgt.</span><!--EndFragment--></p>
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		<title>Der göttliche Frischekick</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing Communications]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur täglichen Dosis Desinformation heutiger Konsumenten gehören die Etiketten-, Umschlagseiten- und Faltklappentexte. Einst als informativer Gebrauchstext etabliert, hat sich aus diesen Beschriftungen mittlerweile eine kleine Brand Religion entwickelt. Auch hier gilt, wie bei jedem Branding: Gewusst wie! Dass dies in forcierte Witzigkeit münden kann, zeigen etwa die Etiketten der Traktor Smoothies. Wahre Fundgruben für unfreiwillig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div>Zur täglichen Dosis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desinformation">Desinformation</a> heutiger Konsumenten gehören die Etiketten-, Umschlagseiten- und Faltklappentexte. Einst als informativer Gebrauchstext etabliert, hat sich aus diesen Beschriftungen mittlerweile eine kleine Brand Religion entwickelt. Auch hier gilt, wie bei jedem Branding: Gewusst wie!</div>
<div>Dass dies in forcierte Witzigkeit münden kann, zeigen etwa die Etiketten der <a href="http://www.traktorgetraenke.ch/de/produkte/sortiment">Traktor Smoothies</a>. Wahre Fundgruben für unfreiwillig humoristische Feldstudien in der Packungsbeschriftungsforschung sind aber die Texte zu Pflegeprodukten. So ist frühmorgens unter der Dusche auf einer Packung Palmolive Aroma Duschgel zu lesen: &#8220;Palmolive Aroma Happyful enthält ätherische Öle von Bergamotte, Cassis und Orangenblüte. Es hilft, Ihre Haut zart und geschmeidig zu pflegen, während der belebende Duft Ihre Sinne mit einer Aura von Glück und Licht umgibt.&#8221; Der mit der Aura von Glück und Licht  - das ist gut, nicht wahr? Es ist eine Herausforderung für Produkte-Texter, die im Prinzip immergleichen Produkte fantasievoll zu beschreiben.</div>
<div></div>
<div>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreatives_Schreiben">Creative Writing</a> beginnt bereits bei der Namensgebung: Moderne Produkte-Kommunikation verschreibt sich gegenwärtig dem Versprechen eines Erlebnisses, eines Gefühls. So heisst ein neues Nivea Shampoo für blonde Haare jetzt &#8220;Gold Explosion&#8221; und mit dem Dove-Duschgel &#8220;go fresh&#8221; kann frau sich den &#8220;Frischekick&#8221; holen (siehe etwa den ultimativ frischen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=til0M5NhFKo">Werbeclip</a>). Wichtiger ist aber die Packungsinformation. Dabei gilt: Nicht nur mit Aura-Esoterik, auch mit Technologie lässt&#8217;s sich auch bei Frauen punkten. Im Fall eines Fructis-Haarsprays lautet das dann etwa so: &#8220;Der Aktiv-Aufbau-Komplex baut die struktur- oder substanzschwache Haarfaser im Inneren auf. Die extra-leichte Formel sorgt für eine schwerelose Pflege mit Tiefen-Aufbau-Effekt. Das Ergebnis: 100% nichtbeschwerende Pflege für sichtbar mehr Volumen, Griffigkeit und Glanz.&#8221;</div>
<div></div>
<div>Dass der Kundin die Qual der Wahl bleibt, zeigt sich in den verwirrlichen Begrifflichkeiten. Sollte sie sich für das Elvital-Shampoo entscheiden, mit einem &#8220;Expansyl-Komplex&#8221;? Für das Aufbau-Shampoo von Fructis &#8220;mit Struktur-Ceramiden&#8221;? Dieses ist nämlich immerhin &#8220;100% silikonfrei!&#8221;. Oder sollte sie die Gliss Kur mit &#8220;Liquid Crystals&#8221; kaufen &#8211; was übersetzt wohl <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LoKFhYjMat0">flüssige Kristalle</a> heissen müsste? Den mit den Kristallen fand Nivea übrigens offenbar so gut, dass sie das in einer Diamanten-Version <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rN1y9NjuXYg">übernommen</a> haben. Apropos Nivea: Ihr &#8220;Nutri Cashmere&#8221; Shampoo&#8221; enthält ein &#8220;Biosoft System&#8221;, welches das Haar zusätzlich &#8220;nährt&#8221;. Also besser Nahrung statt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=o8W0CxWYkbo">Doping für die Haare</a> &#8211; wie es &#8220;Laborchef Dr. Klenk&#8221; im Interview nahelegt? Biosoft wirkt zumindest moralisch einwandfrei, weil ökologisch. Das Fa-Duschgel &#8220;Mond Orchidee&#8221; beinhaltet wiederum &#8220;wertvolles Gelee Royale&#8221;. Fast schon göttlich.</div>
<div>Was lehrt uns das? Wo im Faktischen wenige oder keine Unterscheidungsmerkmale vorhanden sind, kommt dem Design der Botschaften umso grössere Bedeutung zu. Man sollte diese kleinen, aber feinen Texte durchaus zu würdigen wissen. Denn oft kommt es eben auf diese alles entscheidenden Details an &#8211; auf einer Shampoo-Verpackung genauso wie im Geschäftsbericht, CEO-Speech oder Aktionärsbrief.</div>
<div></div>
<div></div>
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