Archive for the ‘Off Topic’ Category

Die Macht des Kritzelns

Friday, June 4th, 2010

Gesichtsausdruck und Mundbewegungen von Gorillas werden von der linken Hirnhälfte kontrolliert. Gerade so wie diejenigen von Menschen. Dies haben Forscher von der Universität von Sussex herausgefunden, wie Mail Online im Jahre 2008 berichtete. Menschenaffen gebrauchen wie wir eine Reihe von nonverbalen Fähigkeiten. So gehören Gesichtsausdruck, Blickkontakt und Handgestik aber auch taktile Signale für den sozialen Zusammenhalt zu ihrem kommunikativen Austauschsrepertoire.

Psychologin Dr. Gillian Sebestyen sagt dazu im Artikel: “Gorillas haben sehr komplexe Formen der nonverbalen Kommunikation. Ich denke, wir blicken auf eine Art von Kommunikationsfähigkeiten zurück, wie wir sie vielleicht einmal hatten.” Durch die Erkenntnisse aus der Gorilla-Forschung erhofft sich das Team spannende Erkenntnisse darüber, wie sich die menschliche Sprache entwickelt hat.

Dass die Art, wie wir uns durch unsere Körpersprache ausdrücken, gar unsere soziale Herkunft verrät, zeigen die Erkenntnisse einer Studie der Psychologen Michael W. Kraus und Dacher Keltner. Sie untersuchten Freiwillige, die aus einem soziokönomisch höhergestellten Umfeld stammten und solche, welche in einem Umfeld mit tieferem sozioökonomischem Status aufgewachsen waren. Die Teilnehmer lernten sich in Einzelinterviews kennen. Die Forscher zeichneten diese Begegnungen auf Video auf. Sie waren dabei vor allem an zwei Verhaltensweisen interessiert: unverbindliches Verhalten (z.B. kritzeln, mit persönlichen Objekten spielen) und verbindliches Verhalten (z.B. Kopfnicken, Augenkontakt).

Es zeigte sich, dass die Teilnehmer aus dem Umfeld einer höheren sozialen Schicht mehr unverbindliche Verhaltensweisen an den Tag legten, als diejenigen mit dem tieferen sozioökonomischen Hintergrund. Die Forscher vermuten, dass dies bei den ersteren wohl damit zusammenhängen könnte, dass sie weniger abhängig sind von anderen.
Über diese Untersuchungen hinaus zeigten die Forscher einer separaten Gruppe von Beobachtern 60-Sekunden-Clips der Aufnahmen. Und den Beobachtern gelang es zumeist, allein aufgrund der Körpersprache den sozioökonomischen Status der Teilnehmer richtig zu erraten. Wie BR-Online schrieb, handelte es sich laut Michael W. Kraus und Dacher Keltner hierbei um die erste Studie, die einen Zusammenhang zwischen sozialem Status und sozialer Verbindlichkeit hergestellt hat.

Unsere Körpersprache verrät nicht nur einiges über uns, ihre Abwesenheit kann auch zu Schwierigkeiten führen. So auch in der E-Mail-Kommunikation. Dies brachte vor ein paar Jahren ein Artikel auf Forbes.com zu einer Studie von Cisco Systems hervor. Demnach können Nutzer von elektronischer Kommunikation bis zu viermal so lange brauchen, bis sie die gleiche Anzahl an Botschaften ausgetauscht haben, wie wenn sie von Angesicht zu Angesicht kommuniziert hätten. Dies vor allem, weil innerhalb eines Austauschs von Angesicht zu Angesicht die nonverbalen Signale bis zu 63% des sozialen Sinngehalts ausmachen können.

Wie hoch nur mag die Anzahl unnötig versandte E-Mails sein? Und wie hoch die Anzahl der Missverständnisse, welche aus dieser Art von Kommunikation erwachsen? Es muss ja nicht für jede Angelegenheit immer eine persönliche Sitzung einberufen werden, aber im Zeitalter von Skype könnte schon ein kurzes Video-Gespräch möglicherweise helfen, Konfusion zu vermeiden. So können wir klar das ausdrücken, was wir eigentlich sagen wollen – verbal und non-verbal. Ausser natürlich wir möchten, dass unser Gegenüber die Signale unseres Körpers nicht sieht und nutzen bewusst die Macht des Verwischens.

Es lebe die Einfachheit

Wednesday, April 21st, 2010

Macht Klarheit, Transparenz und Einfachheit zu einer nationalen Priorität! Derjenige, der das fordert, ist Alan Siegel, Gründer und Vorsitzender von Siegel+Gale, Markenberatung. Alan Siegel ist ein Pionier in der Vereinfachung und brachte Klarheit in furchterregende Dokumente wie Versicherungspolicen, Bankkreditunterlagen, Investmentfondsprospekte und in die Kommunikation der Regierung. (Siehe Videobeitrag ganz unten)

Ob er Kreditkartenvereinbarungen überarbeitet oder als Projektverantwortlicher für den Internal Revenue Service (IRS) US-Einkommenssteuerformulare simplifiziert, das Ziel sind stets Einfachheit und „plain english“.

Auch in der Schweiz kämpft man sich bisweilen durch den Dschungel der Amtssprache. So beispielsweise auf der Webseite des Strassenverkehrsamtes Zürich. Deren Hinweise zum Warnungsentzug erscheinen selbst in nicht alkoholisiertem Zustand nur schwer verständlich: „Der Führerausweis muss gemäss Art. 16a Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) für mindestens einen Monat entzogen werden, wenn eine leichte Widerhandlung begangen wurde und zusätzlich in den vorangegangen zwei Jahren der Ausweis entzogen war oder eine andere Administrativmassnahme verfügt wurde.“

Sofern man es als Leser überhaupt bis zum Strassenverkehrsamt schafft. Denn es könnte gut möglich sein, dass wir bereits bei der Autofinanzierung durch lange Nominalisierungen „Diese individuelle, moderne und diskrete Finanzierungsweise bietet Ihnen sofort, gegen Bezahlung einer monatlichen Leasingrate und ohne wichtige Einbringung von Kapital, den Gebrauch des ausgewählten Fahrzeuges.” oder Passivkonstruktionen „Nach Abschluss der obligatorischen Vollkasko-Versicherung bei einem Versicherungs-Unternehmen Ihrer Wahl, zum Beispiel der AMAG VERSICHERUNG, wird das Fahrzeug auf Ihren Namen eingelöst.” ausgebremst werden.

Auch der Auto Club Europa (ACE) befand vor einigen Jahren, dass es an der Zeit wäre, bei der Strassenverkehrsordnung sprachlich einen neuen Gang einzulegen. Und so schrieb der bekannte Journalist und Sprachkritiker Wolf Schneider im Auftrag des ACE das Regelwerk um. Dank Schneider standen im neuen Entwurf dann etwa Blinker statt Fahrtrichtungsanzeiger oder Ampel statt Wechsellichtzeichen. Wolf Schneider tritt seit Jahren für eine leserliche lebendige Sprache ein. Die Regel Nummer 6 in seinem Buch Deutsch fürs Leben zielt denn ganz auf den akademisch-bürokratischen Jargon. Er plädiert dabei alles Nichtzumutbare aus den Texten zu tilgen. Und so werden bei Schneider Wörter wie Postwertzeichen, Einvernahme und Pankreas flugs zu Briefmarke, Vernehmung und Bauchspeicheldrüse. (Wolf Schneider, Deutsch fürs Leben, Reinbek bei Hamburg: Rohwolt Taschenbuch Verlag, Februar 2000, S. 33)

Auch Ludwig Reiners setzt sich in seiner Stilfibel engagiert für mehr Lebendigkeit in der Sprache ein. Er sagt: „Wenn wir viel zu müde sind, um zu lesen, sind wir immer noch imstande, uns zu unterhalten. Was folgt daraus? Wir müssen alles, was wir schreiben, so lebendig gestalten wie das persönliche Sprechen. Der lebendige Mensch besitzt weit stärkere Zauberkräfte als das bedruckte Papier; deshalb muss das Papier von den lebendigen Menschen so viele Zauberkräfte aufnehmen, wie die Sache irgend zulässt.“ (Ludwig Reiners, Stilfibel, München: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, Mai 2005, S. 165)

Selbst wer keine Zauberkräfte zu besitzen glaubt, kann schwerfällige Texte entschlacken. Nachfolgend vier Hinweise, die dabei helfen sollen:

1. Kurze Sätze. Ein Gedanke, ein Satz.
Diese individuelle, moderne und diskrete Finanzierungsweise bietet Ihnen sofort, gegen Bezahlung einer monatlichen Leasingrate und ohne wichtige Einbringung von Kapital, den Gebrauch des ausgewählten Fahrzeuges.

Bei dieser Finanzierungsart müssen Sie kein Kapital einbringen. Sie können das ausgewählte Fahrzeug sofort gebrauchen, wenn Sie die monatliche Leasingrate bezahlt haben.

2. Den Nominalstil meiden. Verbal schreiben statt Verben zu substantivieren.
Der Garagist nimmt die Revidierung des Wagens am Nachmittag vor.

Der Garagist revidiert den Wagen am Nachmittag.

3. Aktiv statt Passiv formulieren.
Das Fahrzeug wird von der Garage auf Ihren Namen eingelöst.

Die Garage löst das Fahrzeug auf Ihren Namen ein.

4. Schwerfällige Funktionsverbgefüge ersetzen:
Zur Anzeige bringen
ändern in anzeigen

Wer suchet, der emittiert

Wednesday, May 13th, 2009

Der Stromverbrauch von Suchanfragen in den Datencentern von Google war in unserem Blog in der Vergangenheit bereits Thema. Allerdings bezogen sich dabei alle „Berechnungen“ auf Schätzungen, weil die tatsächlichen Daten fehlten. Nun hat Google selbst nachgerechnet. Eine Suchanfrage entspricht 1kJ Energieaufwand (oder für die Diätfreunde 0,2388 kcal), was gemäss Google einen CO2-Ausstoss von ca. 0.2 Gramm verursacht. Im Firmeneigenen Blog wird dann auch gleich vorgerechnet, wie viel bzw. wenig das im Vergleich zu anderen Konsumgütern ist. Da aber z.B. der Cheesburgerverbrauch oder der Energiebedarf eines US-Haushaltes nicht 1:1 auf Europa übertragbar ist, hab ich hier zwei – mehr oder weniger sinnvolle – „kulturell angepasste“ Rechnungen.

  • Die EU zielt auf einen CO2-Ausstoss bei Neuwagen im Jahr 2012 von 120 Gramm pro Kilometer. Eine Google-Suche entspricht also eine Strecke von 1.6 Meter in einem Wagen, der deutlich unter dem momentanen durchschnittlichen CO2-Ausstoss liegt. Und das auch nur dann, wenn man alleine fährt.
  • Mein Kalorienbedarf pro Tag beläuft sich auf 2’500 kcal. Dies entspricht 10’469 kJ bzw. Suchanfragen. Nur merkwürdig, dass ich trotzdem immer wieder Dinge vergesse.
Also, lieber mal wieder zu Fuss zur Arbeit!

Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf 00.45 Uhr

Thursday, March 12th, 2009

Beruflich und privat haben wir gelernt, unsere Emails so zu verfassen, dass sie von unserem Gegenüber verstanden werden. Das ist bei diesem nüchtern daher kommenden, rein auf Text basierenden Medium nicht ganz selbstverständlich. Allgemein bekannte Regeln, Abkürzungen und Emoticons erlauben uns aber sogar unsere Gefühle auszudrücken oder beispielsweise auf ironisch gemeinte Textstellen hinzuweisen.

Eine Menge derartiger Metainformation steckt aber auch im Aufbau der Email selbst. So zeigt sie uns auf die Minute genau an, wann sie versendet wurde. Auch dies nutzen wir gerne zur subtilen Übermittlung von Botschaften. Wer früher als alle anderen im Büro ist oder auch mal am Wochenende arbeitet, der versendet schon mal Emails, nur um darauf hinzuweisen, dass er eben gerade nicht seine Freizeit geniesst, sondern fleissig am Computer sitzt.

Wer ebenfalls mal gerne eine Mail um 03.40 Uhr morgens verschicken möchte, aber um diese Zeit in der Regel noch tief schläft, für den gibt es jetzt eine Lösung. Die Send Later Extension ist ein Addon für den Thunderbird Mailclient, das es einem erlaubt, den Versand seiner Mails auf bestimmte Zeitpunkte festzulegen. Das einzige was jetzt noch fehlt, ist eine Send Earlier Funktion, damit niemand mehr eine Deadline verpasst.

Googlen schlimmer als Tee trinken?

Monday, January 12th, 2009

Wie die Times Online berichtet, ist der CO2 Ausstoss von zwei Google-Abfragen genau so hoch, wie derjenige, der beim Aufkochen einer Tasse Tee entsteht. Genau genommen etwa 15 Gramm CO2. Mit diesem – herrlich britischen – Vergleich, wollen die Autoren darauf hinweisen, dass unsinnige Suchanfragen immer auch mit Kosten für die Umwelt verbunden sind und man sich deshalb auf ernsthafte Abfragen konzentrieren soll. Sie gehen sogar soweit, dass sie Stephen Fry vorwerfen, dass seine doch eher substanzlosen Tweets aus Neuseeland unsere Atmosphäre bedrohen.

Dass die weltweite IT-Infrastruktur mit allen Servern als Ganzes einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die CO2 Emissionen haben, steht ausser Frage. Geschätzt generieren sie etwa 2% sämtlicher CO2 Emissionen weltweit und damit genau so viel, wie die Flugindustrie (wobei eine Tonne CO2 auf der Erdoberfläche natürlich nur bedingt vergleichbar ist, mit dem selben Ausstoss direkt in den höheren Luftschichten). Trotzdem machen es sich die beiden Autoren mit ihrem Vorwurf direkt an Google wohl etwas zu einfach.

Nicht nur kompensiert Google nach eigenen Angaben seinen CO2-Ausstoss seit 2007; auch ist nicht klar, wie die beiden Herren auf die 7 Gramm CO2 pro Suchanfrage kommen, wenn sie gleichzeitig schreiben, dass sie nicht wissen, wie viel Energie Google tatsächlich benötigt und wo sie ihre Datenzentren haben. Bei geschätzten 200 Millionen Suchanfragen pro Tag, ist es wohl in Googles ureigenstem Interesse, eine möglichst energieeffiziente Infrastruktur zu unterhalten. Viel schwerwiegender fallen da wohl die Computer der Nutzer ins Gewicht. Vielleicht sind das 30 Zoll Display, der übertaktete, wassergekühlte Prozessor und die zwei Grafikkarten mit separaten Stromanschlüssen ja gar nicht zwingend erforderlich, nur um den eigenen Namen zu googlen?

(Dieser Blogeintrag soll aber niemand davon abhalten, seinen online-CO2-Rucksack zu kompensieren. Wir haben das schliesslich auch gemacht.)

Mitsprache im Wandel

Thursday, December 11th, 2008

Barack Obama halt viel zu tun. Alle wollen Geld vom Staat, das Gesundheitssystem will verbessert werden, die Infrastrukur kostet Geld, im In- wie auch Ausland wird das Ende der militärischen „Alleingangs-Strategie“ gefordert, und und und…

Um herauszuspüren, was den Leuten am meisten unter den Nägeln brennt, hat man kurzerhand eine Webseite aufgeschaltet, auf der alle ihre Wünsche anbringen und die Einträge aller anderen bewerten können. Eine nette Idee –notabene einmal mehr eine Plattform von Google – die auch viele ernsthafte Anliegen aufnimmt. Wenig überraschend sind aber auch einige Perlen darunter, die Barack Obama wohl eher nicht umsetzen wird. Mein persönlicher Favorit ist die Frage, ob er das Gesetz der Schwerkraft abschaffen werde. Schliesslich ziehe das die Leute doch so sehr runter…

Zwitschernde Hauspflanzen

Monday, November 3rd, 2008

All die Jahre hab ich die Leute belächelt, die mit Pflanzen reden. Selbst „hochwissenschaftliche“ Untersuchungen in amerikanischen Fernsehsendungen konnten mich davon nicht abbringen. Schliesslich haben Pflanzen – ganz im Gegenzug zu meinem Computer, den ich gelegentlich beschimpfe und zur Eile antreibe – keine Gefühle.
Als rationaler Mensch rede ich nicht zu Pflanzen. Die sollen sich bei mir melden, wenn sie was von mir wollen. Ich verlass mich dabei allerdings lieber auf Technologie, als esoterische Weltvorstellungen. Mit gerade mal 100$ und einem bisschen Bastelarbeit kann jetzt jeder sein Kräutergärtchen dazu bringen, über Twitter mit zu teilen, wenn es Wasser braucht oder es zu viel Wasser abbekommen hat. Eine herrlich sinnlose Erfindung, aber anscheinend doch spannender als erwartet. Zumindest eine Tomaten-Pflanze in Boston hat sage und schreibe 44 Followers auf seinem Twitter-Account.

Wahlbarometer 2

Friday, October 31st, 2008

Gestern Abend NZZ Podium zum Thema: Amerika kurz vor der Wahl. Eine spannende Diskussion zu Aktualität und Realität des “American Dream” ging über in die Betrachtung der beiden Kandidaten Obama und McCain. Dann die Frage nach der Rolle des Rassismus: Werden entgegen der momentanen Anzeichen doch mehr Amerikaner McCain wählen, weil sie sich (noch) nicht mit einem Präsidenten afroamerikanischer Herkunft identifizieren können? Die Frage musste ja kommen. Und oftmals (nicht so gestern) kommt sie mit einem Beigeschmack süffisanter Verwunderung, dass dieses Thema in den USA auch heute noch einen so hohen Stellenwert hat.

Auf die Frage wurde keine schlüssige Antwort gefunden, was weder erstaunlich noch relevant ist. Vielmehr beachtenswert war die anschliessende Bemerkung des deutschen Publizisten Dr. Richard Herzinger: Er wagte nämlich mit Recht zu bezweifeln, dass im westlichen Europa ein schwarzer Kandidat überhaupt nur schon zu einer solchen Wahl aufgestellt würde. Etwas food for thought für’s Wochenende.

Open House 2008, Berlin

Wednesday, September 10th, 2008

Wie einige der fleissigen Blogleser vielleicht wissen, hat unsere Agentur neben den Standorten  Zürich und Lausanne in der Schweiz auch ein Büro in Berlin.

Am Donnerstagabend der letzten Woche lud Peter Bütikofer & Company zum Open House 2008 in die Schumannstrasse 9 in Berlin ein. Wir durften rund 200 Gäste willkommen heissen und verbrachten einen inspirierenden Abend mit musikalischer Untermalung von Sonja und Shanti Sungkono und Kunstwerken von Kerstin Grimm, Sabine Wenzel und Thomas Kälberloh.

Weitere Berichte und Fotos werden im nächsten Perceptions Newsletter Ende Oktober folgen.

Beweis ist erbracht: US Politiker sind nicht käuflich

Thursday, August 7th, 2008

Der US Präsidentschaftswahlkampf ist ein schmutziges Geschäft. Das ist nicht neu und das Wahlwerbevideo von Präsidentschaftskandidat John McCain überrascht deshalb kaum. Er vergleicht darin die Führungsqualitäten seines Gegners Obama mit derjenigen von Celebrities, wie z.B. Paris Hilton. Erreicht hat McCain damit zwei Dinge, die er wohl kaum beabsichtigt hat. Zum einen hat er Paris Hilton zu einer überraschend kreativen Eigenleistung motiviert und zum anderen hat er bewiesen, dass er nicht käuflich ist. Die Familie Hilton gehört nämlich mittlerweile seit Jahrzehnten zu treuen Geldgebern für seine Kampagnen. (Hier eine Auflistung der Spenden von Papa, Mama und Opa Hilton) McCain dankt es ihnen, indem er sich im Fernsehen über ihre Tochter bzw. Enkelin lustig macht. Naja, vielleicht ist das ja seine letzte Wahlkampagne und er hat das Geld nicht mehr nötig.