Politik und Web 2.0
Wednesday, August 19th, 2009Gute Werbung und Präsenz im Internet führt nicht automatisch zum gewünschten Wahlerfolg. Seit Thomas Fuchs, Grossrat für die SVP im Kanton Bern, weiss man dies auch in der Schweiz. Fuchs hat mit seinem Youtube-Video und vor allem durch dessen subversiven Remix durch Dritte schweizweit für mitleidiges Schmunzeln gesorgt.
Obamas Web 2.0 Wahlkampf 2008 hat auch die Stadtluzernder FDP auf den Plan gerufen. Ebenfalls mit unbefriedigendem Ergebnis was das Medienecho angeht.
Für einige Bundestagsabgeordnete ist das Internet nur ein Alibi, um modern zu wirken. Sie haben Facebook-Profile, bei denen Nutzer keine Nachrichten senden können. “Ein Dialog bringt nichts und wäre zu zeitaufwändig”, sagen Mitarbeiter der Parlamentarier. Hauptsache, das Facebook-Logo ziert die Seite.via ftd.de
- Dialogorientierung – scheuen Sie keine Diskussion in Ihrem Blog. Nicht jedes Thema muss zu Tode besprochen werden, doch nehmen Sie Kritik und Anregungen auf und gehen Sie darauf ein.
- Vernetzung – machen Sie ihre Seite bekannt. Networking spielt auch im Web 2.0 eine sehr grosse Rolle. “Freundschaften” knüpfen kann man nie genug, wie auch immer und überall seine URL zu hinterlassen.
- Partizipation – lassen Sie die Besucher an Ihrer Seite teilhaben. So werden diese längerfristig zum wichtigen Sprachrohr für Sie als Person, für Ihre Botschaften und Ihre Anliegen; auch helfen Besucher durch Kommentare, Diskussionen und eigene Gedanken zusätzliche Inhalte zu generieren, was ihr Portal nur noch interessanter macht.
Dann klappts auch mit dem Web 2.0!

