June 18th, 2009 von Bernhard Schmid
Vor einigen Wochen, nach der Arbeit, schlage im Zug den Blick am Abend auf und freue mich, dass bei den Witzen nicht schon wieder einer abgedruckt ist, den ich an selber Stelle schon einmal gelesen habe - das kommt da ab und zu vor. Was finde ich stattdessen? Ein Witz, der mit der Pointe endet, dass in der Hölle türkisch gesprochen wird. In der gleichen Ausgabe dann noch ein “lustiger” Hinweis der Redaktion, dass ihr schon lange der Pulitzer-Preis zustehen würde. Ich glaube so wird das nichts.
Tags: Blick am Abend, Pulitzer-Preis
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May 13th, 2009 von Claudio Büttler
Wie viel Energie eine Google-Suchanfrage verbraucht, wurde ja bereits hier erklärt. Dass dieser Verbrauch in Zukunft wohl rasant steigen wird, dürfte spätestens seit dem gestrigen Searchology Press Event klar sein. Google berichtete dabei über zahlreiche geplante Neuerungen, welche im Detail z.B. bei netzwertig.com nachgelesen werden können.
Eine Neuerung möchte ich aber doch herausgreifen. Voraussichtlich Ende Juni lanciert Google einen neuen Dienst, genannt Google Squared. Neu an Google Squared ist, dass die Suchresultate in einer Tabelle ausgegeben werden. Was ziemlich simpel klingt, dürfte das Suchverhalten allerdings nachhaltig verändern. Vorausgesetzt, die Qualität der Resultate stimmt.
Sucht man also zum Beispiel nach einer Fotokamera, listet Google Squared verschiedene Kameratypen in einer Tabelle auf und vergleicht verschiedene Spezifikationen der Kamera miteinander. Die Informationen dazu findet Google auf einer Vielzahl verschiedener Websiten. Oder anders gesagt: Google aggregiert externen Inhalt neu, was einige Copyright Klagen nach sich ziehen könnte. Das wirklich coole an Google Squared ist, dass man selber eigene Spalten hinzufügen kann. Man kann sich also beispielsweise die Anzahl Megapixel der Kameras anzeigen lassen oder die Kameras nach Art der Speicherkarte listen.
Eine kleine Demonstration von Google Squared lässt sich bei Techcrunch finden.
Zu Beginn wird es leider noch nicht möglich sein, die Daten zu exportieren. Immerhin kann man die Suchabfrage aber speichern, vorausgesetzt man besitzt ein Google-Konto.
Die Präsentation der neuen Google Funktionen dürfte allerdings nicht von ungefähr kommen. Denn einer der wohl härtesten Konkurrenten von Google in der Zukunft, Wolfram|Alpha, wird mit seiner Suchmaschine noch diesen Monat online gehen.
Mal sehen, wo der Suchmaschinen-Weg hinführen wird.
Tags: Google, google squared, searchology, suchmaschinen, wolfram alpha, wolfram|alpha
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May 13th, 2009 von Roman Högg
Der Stromverbrauch von Suchanfragen in den Datencentern von Google war in unserem Blog in der Vergangenheit bereits Thema. Allerdings bezogen sich dabei alle „Berechnungen“ auf Schätzungen, weil die tatsächlichen Daten fehlten. Nun hat Google selbst nachgerechnet. Eine Suchanfrage entspricht 1kJ Energieaufwand (oder für die Diätfreunde 0,2388 kcal), was gemäss Google einen CO2-Ausstoss von ca. 0.2 Gramm verursacht. Im Firmeneigenen Blog wird dann auch gleich vorgerechnet, wie viel bzw. wenig das im Vergleich zu anderen Konsumgütern ist. Da aber z.B. der Cheesburgerverbrauch oder der Energiebedarf eines US-Haushaltes nicht 1:1 auf Europa übertragbar ist, hab ich hier zwei – mehr oder weniger sinnvolle – „kulturell angepasste“ Rechnungen.
- Die EU zielt auf einen CO2-Ausstoss bei Neuwagen im Jahr 2012 von 120 Gramm pro Kilometer. Eine Google-Suche entspricht also eine Strecke von 1.6 Meter in einem Wagen, der deutlich unter dem momentanen durchschnittlichen CO2-Ausstoss liegt. Und das auch nur dann, wenn man alleine fährt.
- Mein Kalorienbedarf pro Tag beläuft sich auf 2′500 kcal. Dies entspricht 10’469 kJ bzw. Suchanfragen. Nur merkwürdig, dass ich trotzdem immer wieder Dinge vergesse.
Also, lieber mal wieder zu Fuss zur Arbeit!
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May 6th, 2009 von Claudio Büttler
Lee Odden vom Toprankblog schreibt gerade eine 10-teilige Serie mit Search Enginge Optimization Tips für den PR-Alltag. Die Serie ist absolut lesenswert. Bis heute ist die erste Hälfte der Serie publiziert:
SEO tactics – if I could only do one thing…
PR tactics that affect SEO
When is PPC better than SEO for PR?
How to choose the best keywords
Basics of on-page SEO
Die restlichen fünf Posts mit unten stehenden Themen werden in den folgenden Tagen publiziert:
Press release optimization tips
Newsroom optimization tactics
Link building fundamentals for news
SEO and social media promotions with news content
Measuring & selling the value of SEO in a Public Relations environment
Der Inhalt ist auch zusammengefasst in einer Präsentation verfügbar, welche via Slideshare angeschaut werden kann: Top 10 SEO Public Relations Tips
Tags: lee odden, Public Relations, seo
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May 4th, 2009 von Roman Högg
Die Auswirkungen der Klimaerwärmungen erreichen nun auch das Web. Der Domain-Registrar GoDaddy.com rät Personen, die eine .tv Domain registrieren wollen, doch lieber .com, .net oder .info zu wählen. .tv ist ein gerne gewähltes Kürzel für Fernsehsender (z.B. sf.tv), es ist aber eigentlich die Top-Level-Domain des Inselstaates Tuvalu, der eines der ersten Opfer des steigenden Meeresspiegel werden könnte.

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April 22nd, 2009 von Roman Högg
Mit Google News stellt Google seit längerem eine Dienstleistung zur Verfügung, die ihr nicht nur Freunde schafft. So sind verschiedene Zeitungsanbieter der Meinung, dass die Leser dadurch nicht mehr zur physischen Zeitung greifen und sich mit der Gratisausgabe online begnügen. Zudem bereichere sich Google an der Leistung von Dritten und überhaupt besteht die Gefahr, dass die Geschichtsschreibung plötzlich einer privaten Firma unterliegt (z.B. Artikel in der FAZ). Durchaus berechtigte Kritikpunkte. Gerade wenn man bedenkt, wie einfach digitale Daten auch nachträglich noch verändert werden können, ist es schlicht unmöglich, die Korrektheit oder Vollständigkeit von digitalen Archiven zu kontrollieren. Ein Thema, dem sich sich in ähnlicher Form auch schon Science Fiction Autoren, wie George Orwell angenommen haben.
Als - nichts desto trotz - bekennender Fan von Online-Zeitungsarchiven, habe ich trotzdem mit Interesse gelesen, was Andy Hertzfeld am Montag geblogt hat. Die Google News Timeline wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit ihr lassen sich Zeitungsmeldungen und ganze Zeitschriftenarchive entlang einer Zeitachse durchsuchen. Ein beeindruckendes System und wenn ich mich durch alle Artikel durchgelesen habe, die an meinem Geburtstag erschienen sind, werde ich früher oder später sicher auch eine seriöse Anwendung dafür finden…
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April 8th, 2009 von Claudio Büttler
Beinahe seit es Blogs gibt, gibt es auch Blog Aggregatoren. Die Zahl nahm und nimmt noch immer stetig zu. Alleine in der Schweiz gibt es zahlreiche Aggregatoren, wie eine Liste von BloggingTom zeigt.
Zu meinen meist genutzten Aggregatoren zählen aber zwei amerikanische Webseiten: Blogs.com von Six Apart und Alltop. Zum einen mag ich den optischen Auftritt der beiden Anbieter, zum andern finde ich die Qualität der Resultate wirklich ansprechend.
Welche Erfahrungen habt ihr mit Blog Aggregatoren gemacht? Was sind eure meist genutzten Anbieter?
Tags: Blog Aggregatoren
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March 26th, 2009 von Roman Högg
Mittlerweile bieten verschiedene amerikanische Eliteuniversitäten grosse Teile ihrer Vorlesungen zum Download an. So erlauben beispielsweise das MIT hat MIT OpenCourseWare oder die Universität von Berkeley mit ihren Webcasts allen Interessierten einen Einblick in Unterrichtsstunden, für die man als Student zehntausende von Dollars an Studiengebühren zahlen müsste. Das Ganze war allerdings bislang recht umständlich Das Problem war nämlich, dass man genau wissen musste, welche Vorlesung man sich gerne anschauen wollte. Eine Suche nach Themengebieten über die verschiedenen Universitäten war nur mit grossem Aufwand möglich.
Bis jetzt! Die Plattform Academicearth fasst die verfügbaren Videos vom MIT, Stanford, Berkeley, Harvard, Princeton und Yale zusammen und sortiert sich nach Themengebieten oder individuell zusammengestellten Playlisten. Nur schade, dass man auf Academicearth nicht gleich auch einen Universitätsabschluss machen kann.
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March 19th, 2009 von Roman Högg
Lange ist es her, da war der Kauf seines Betriebssystems nichts, worüber man lange nachdachte. Ganz im Gegenteil. Je nachdem, welche Hardware man nutzte, war man auf ein bestimmtes Betriebssystem angewiesen. Das scheint heute anders. Mit seinem Betriebssystem drücken viele auch gleich ihre Lebenseinstellung aus.
Das machen sich die Marketingabteilungen der grossen Hersteller natürlich zunutze. Die „I’m a Mac“ Kampagne von Apple ist da wohl das prominenteste Beispiel. Zwischenzeitlich ist aber auch Microsoft nachgezogen. Zuerst mit Jerry Seinfeld Clips (Film 1 / Film 2) und gleich darauf mit weit weniger unterhaltsamen „I’m a PC“ Filmchen.
Nur einer der „grossen Player“ in der Welt der Betriebssysteme ist in diesem Kreis noch abwesend - GNU/Linux. Das soll sich jetzt ändern. Ganz im Sinne freier Software soll die Community eine eigene Kampagne gestalten. „We are Linux“ heisst die Initiative. Die Resultate wirken bislang zwar durchaus sympatisch, aber halt noch ein wenig „handgestrickt“ (Beispiel). Microsoft und Apple sollten aber auf der Hut bleiben. Dass die Community nicht nur gute Software schreiben kann, sondern auch grossartige Inhalte produzieren kann, zeigen die Projekte, die von Blender ins Leben gerufen wurden. Ihre Filme „Elephant’s Dream“ und „Big Buck Bunny“ sprechen für sich und auch das Spiel „Yo Frankie!“ muss sich in keiner Art und Weise hinter kommerziellen Produkten verstecken. Mich würde es freuen, wenn ich beim Pendeln auch mal den einen oder anderen Laptop sehen würde, auf dem ein Ubuntu Linux läuft.
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March 18th, 2009 von Claudio Büttler
Okay, ich gebe es zu, dies ist eine gewagte Aussage. Denn meine kleine Recherche erhebt nicht den Anspruch absolut korrekt zu sein und ich lasse mich gerne belehren.
Barack Obama hat es in seinem Wahlkampf ja vorgemacht, wie man das Web 2.0 für seine Zwecke nutzt (wir berichteten z.B. hier, hier oder hier). Auch Twitter wird von Obama fleissig genutzt (und auch von Nachahmern).
Grund genug, mal kurz nach Schweizer Politikern zu suchen, welche sich die kurzen Messages ebenfalls zu Nutze machen. Allerdings wurde ich kaum fündig. Von Christoph Blocher scheint es zwar einen Account zu geben, dieser ist aber nicht öffentlich zugänglich. Ansonsten blieb die Suche erfolglos. Ich fand zwar Accounts auf die Namen Cédric Wermuth und Lukas Reimann, diese scheinen aber nicht den entsprechenden Jungpolitikern zu gehören oder werden nur zu privaten Zwecken gebraucht.
Auch der bloggende Bundesrat Mortiz Leuenberger hat keinen Twitter-Account. Aber was noch nicht ist, kann ja vielleicht noch werden.
Falls jemand Twitter-Profile von Schweizer Politikern kennt, dann immer her damit. 
Tags: Leuenberger, obama, Politik, politiker, twitter, Web 2.0
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